Und warum ist es das nicht? Da drauf finden sich viele Antworten.

– Dichtestress: erzeugt Komplexität (die Dinge werden schwierig/unübersichtlich und im Ausgang ungewiss) [ Regeln/Gesetze werden erlassen [ führt zur Bürokratie [ Bürokratie engt ein und braucht zur Einhaltung der Regeln/Gesetze die Überwachung/Kontrolle [ neue Überwachungs-„Pöstchen“ entstehen [ Bürokratie „ernährt“ sich selbst und wuchert wie ein Krebsgeschwür

– Geldsystem (Schuldgeldsystem)/Entlohnungspolitik: Geld wird über die Aufnahme verzinslicher Schulden erzeugt, weshalb jedes Geldsystem am Ende kollabiert (exponentielle Kurvenentwicklung über Zins- und Zinseszinseffekt) [ Einkommen ist oft umgekehrt proportional zur Bedeutung der Tätigkeit für das Gemeinwohl/Gesellschaft

– Paradigma der Knappheit: wenn nach gängigen ökonomischen Axiomen der Kuchen immer zu klein ist und auch keiner darauf kommt weitere Kuchen zu backen, dann herrscht Verteilungskampf (permanentes Konkurrenzdenken) [ Lug und Betrug (Korruption) [ Aggressivität, mangelnde Solidarität [ Spaltung der Gesellschaft und „Kasten“-Denken

Etc.

Beispiel „Monopoly“-Spiel:

Jeder von uns kennt es. Am Anfang haben alle die gleichen Startbedingungen, am Ende hat einer nahezu alles (Monopol). Erinnert Sie das an etwas? Vielleicht an unsere Zeit und das Hamsterrad in dem wir uns mehr oder minder alle bewegen?

Dabei müssten wir nur die Spielregeln demokratisch (via Mehrheitsbeschluss) ändern. Wer sich mit Monopolen entsolidarisiert, fliegt zumindest zeitweise aus der Gemeinschaft. (In Zeiten, wo jeder Milliardär eine 120 bis 180 Meterjacht sein Eigen nennt und darauf mühelos 10 Jahre verbringen kann, nicht wirklich eine gesellschaftliche Strafe/Ächtung). In der griechischen Demokratie nannte man das Ostrakismos (Scherbengericht).

Allianzen, Kooperationen und deren soziale Erwünschtheit und gesellschaftsrechtliche Förderung wären Optionen, um uns allen das Leben zu vereinfachen.

Es sind immer die Spielregeln, die darüber entscheiden, wie wir agieren und zu agieren haben. Politiker könnte man sich auch im Ehrenamt vorstellen, ganz ohne Bezahlung und nur mit Auslagenersatz ausgestattet. Sie würden dann keine üppigen Diäten mehr beziehen, die nicht selten deutlich höher ausfallen als bei Leistungsträgern im Management. Wer selbst nie etwas produktiv geleistet hat, keinen Beitrag zum Bruttosozialprodukt (wirklich wertschöpfend und nicht nur administrativ) beigesteuert hat, dem fehlt jegliche praktische Lebenserfahrung und hat nichts in der Politik verloren. Doch in der Politik werden die Spielregeln für unser aller Zusammenleben verabschiedet, also von Leuten, die vom Geld verdienen und Leistung erbringen nicht die geringste Ahnung haben.

Das darf es in einer gesunden Demokratie, die zukunftsfähig sein soll einfach nicht geben. – Ende der Ansage. Basta, „ich habe fertig“!

Autor: Norbert W. Schätzlein, Autor vom Buch „Kompass der Persönlichkeits- und Organisationsentwicklung“ – ein absolutes must have für Entscheider

PS: wer sich für die Neusetzung von Spielregeln weiter begeistern möchte, dem sei ausdrücklich Prof. Dr. Franz Hörmann mit seinen Schriften/Büchern und seinen YouTube-Videos empfohlen

PPS:

Scherbengericht (Ostrakismos) War eine Art negative Wahl; einmal im Jahr konnte die Bevölkerung den Politiker, den sie am stärksten Machtmissbrauch vorwirft für 10 Jahre verbannen. (Zitat Rainer Mausfeld)

PPS:

Zur Demokratie in Reinform siehe die Schriften und YouTube-Videos von Rainer Mausfeld; ein wie Franz Hörmann genialer Typ

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