Angst ist kein guter Berater

Vielen macht die Corona-Virus-Krise Angst. Und primär ist das Gefühl der Angst grundsätzlich nichts Schlechtes. In ihrer Grundfunktion weist sie uns auf eine drohende Gefahr hin. Angst zwingt uns aber auch in Notfall-Verhaltensmuster. Unser Denken ist blockiert und instinktive Reflexmuster gewinnen die Oberhand. In der Angst heißen die Reaktionsmuster Erstarren, Flucht oder Angriff. Alle Optionen erscheinen nicht wirklich prickelnd.

Tief traurig macht uns in diesen Tagen der Freitod des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer (CDU), der den Presseverlautbarungen nach sich große Sorgen machte. Der Grund, warum es diesen Blog-Beitrag gibt, ist genau die zu großen Ängste und Sorgen der Menschen. Wir müssen raus aus der Angst und uns bewusst machen, dass es ein Leben nach Corona geben wird. Wenn wir das Beste aus der gegenwärtigen Situation machen und – darum geht es hier auch – die Weichen neu stellen, werden wir bessere Zeiten nach als vor Corona erleben.

Vor wen oder was kann man in Zeiten von Corona Angst haben?

Die größte Angst ist vermutlich die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Virus. Es gibt aber auch all jene Ängste, die aufgrund der Krisenbewältigung ausgelöst werden, nämlich Existenzangst, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, Angst vor der Zukunft, usw.

All diese Ängste sind nachvollziehbar und verständlich. Und dennoch, all diese Ängste drücken uns nieder, machen uns klein und schwach. Sie Schwächen unser Immunsystem, halten uns passiv und nehmen uns die Impulskraft selbstbestimmt die Dinge des Lebens in die Hand zu nehmen.

Angst ist ein denkbar schlechter Berater. Wir müssen raus aus der Angst. Wenn Ihr meint, leichter gesagt als getan, dann lasst uns im Weiteren nach Lösungen und Wegen Ausschau halten. Und, bleibt nicht stehen, wo ich hier mit diesem Blog ende. Denkt weiter, baut an eigenen Konzepten und mischt die Karten neu.

Variante I: Die Lösung durch die Politiker

Durch die Corona-Krise erfahren wir gerade einen Shutdown der Wirtschaft unter der Regie der Politik. Und von der Politik haben wir die Botschaft erhalten, dass Menschenleben über der Wirtschaft stehen. Die Politik will jedem von der Krise wirtschaftlich Betroffenen helfen, so die Verlautbarungen. Das klingt doch schon mal gut, oder?

Und das sind die Aussagen unserer Politiker:

„Seien Sie geduldig“ (Merkel)

„Es geht wirklich um Leben und Tod.“ (Söder)

„Menschen stehen vor den Scherben ihrer wirtschaftlichen Existenz“ (Suding)

„Wo möglich auf Sozialkontakte verzichten“ (Merkel)

„Wir müssen Zeit gewinnen.“ (Merkel)

„Ganz besondere Situationen erfordern auch besondere Maßnahmen. Das ist alles andere als irgendwie eine kleine Facette in einem Lauf der Geschichte, sondern es ist ein Einschnitt, der uns sehr viel abverlangt“ (Merkel)

„Jeder muss seinen Beitrag leisten“ (Spahn)

„In Deutschland soll kein Unternehmen wegen des Coronavirus pleitegehen.“ (Altmaier)

„Wir werden jedes Mittel nutzen, das uns zur Verfügung steht. Deshalb wird hier nicht gekleckert, sondern es wird geklotzt.“ (Scholz)

„Wir legen alle Waffen auf den Tisch.“ (Scholz)

„Es gibt keine Grenze nach oben bei der Kreditsumme, die die KfW vergeben kann (…) Wir haben gesagt, das soll unbegrenzt sein.“ (Scholz)

„Wenn die Krise überwunden ist, und wir hoffen, dass dies in einigen Monaten der Fall sein kann, dann werden wir zurückkehren zur Politik der Sparsamkeit.“ (Altmaier)

„Wenn es ernst wird, muss man lügen.“ (Jean-Claude Juncker)

Personaler/Entscheider haben eine hohe Expertise in der Personalbeschaffung. Wo würden Sie suchen und wen würden Sie rekrutieren, wenn Sie Krisenmanager benötigten?

Wer kann gut mit Krisen umgehen, ist also die Frage. Vielleicht die Militärs? An der ein oder anderen Stelle werden wir hier sicherlich hohe Kompetenz finden. Das Militär weiß z.B., dass man immer auch eine definierte Exit-Strategie benötigt. Und wo noch? In der Wirtschaft? Da stoßen wir auf Projektleiter, Organisationsexperten, erfahrene Manager mit interdisziplinärer Kompetenz, usw.

Und wo würden wir zu allerletzt suchen? – Richtig! In der Politik. Der erste Schuss der Förderung von Unternehmen in der Corona-Not mit verlorenen Zuschüssen ging voll daneben. Das Bürokratiemonster soll nachgebessert werden, aber bis dahin ist es für 15 % der Unternehmen schon zu spät. Krisenmanagement meine Damen und Herren schaut anders aus. Schweden geht im Übrigen einen anderen Weg; welcher Weg am Ende der bessere ist, werden wir noch sehen. Die Komplexität von Bürokratie aufbauen kann jeder, aber echte Pragmatik, Speed und Augenmaß an den Tag legen, das können wohl eher die Profis aus der Wirtschaft. Aber die stehen in unseren Zeiten irgendwie außen vor. Die Politik reist alles an sich, steuert und reglementiert die Gesellschaft und die Wirtschaft bis hin zu Ausgangssperren und das nennt man per Definition, wie? – Das Wort müssen wir wagen auszusprechen. Das Wort heißt Sozialismus. Wer alles zentralistisch steuern will, bedient sich unweigerlich der Instrumente des Sozialismus. Das klingt hart, aber wo steht geschrieben, dass die Wahrheit angenehm ist.

Bitte bedenken wir, dass gerade aktuell ein Mann die Nachfolge von Merkel antreten will, der einst postuliert hat, dass eine Steuererklärung auf einen Bierdeckel passen müsse. Gehen wir mal davon aus, dass er uns mit diesen vollmundigen Worten nicht verschaukeln wollte, dann wäre es eine jener Maßnahmen, die die Bürokratie maßgeblich eindampft. Und das Heer an freigesetzten Finanzbeamten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern könnte endlich einer sinnvollen, da produktiven Tätigkeit nachgehen in der Realwirtschaft.

Kleinmut oder Großmut im Denken, das ist hier jetzt die Frage.

Fazit: Sorry, aber auf die Politiker zu setzen scheint mir verlorene Liebesmüh. Wir müssen nach besseren Lösungen Ausschau halten für die Zeit nach der Krise.

Variante II: Die Lösung durch die Kirche und ein Wunder

Spiritualität ist etwas sehr Kostbares, auch wenn mir mal der CEO eines börsennotierten Unternehmens gesagt hat, dass er unter keinen Umständen Spiritualität in seinem Unternehmen dulden könne. Kaum ausgesprochen, war dieser Kontakt mit der Hoffnung auf eine werteorientierte Neuausrichtung des Konzerns auch schon erledigt.

Über Religion lässt sich kaum reden, ohne dass sich jemand in seinem tiefsten Inneren, seinen Gefühlen und in seiner Weltanschauung angegriffen fühlt. Niemand soll sich hier bitte ob seines tief verwurzelten Glaubens verletzt fühlen. Aber wir müssen stets den Glaubensaspekt in der Religion von den Institutionen und ihren Akteuren trennen. Es muss legitim sein, dass jemand an ein höheres Wesen glaubt, ohne dass er Personenkult bei lebenden Individuen betreibt.

Wo sind unsere Kirchenvertreter in der Corona-Krise? Spüren Sie sie? Geben sie Halt, Trost, oder noch besser zeichnen sie greifbare Perspektiven auf und spenden etwas aus Ihrem hundertfachen Milliarden-Vermögen? Verschenken Sie etwas an Bedürftige der Krise aus ihrem vieltausendfachen Immobilienvermögen?

Sicherlich machen sie das im Verborgenen, oder? Oder vielleicht auch nicht. – Wer weiß? Vielleicht sind sie auch gerade damit beschäftigt durch ihr vatikaneigenes, riesiges Teleskop zu schauen mit dem sinnigen Namen „Lucifer“.

Auf Sternengucker und Unsichtbares können wir nicht zählen.

Apropos Unsichtbares. Da gibt es ja noch die Chance, dass uns ein Wunder widerfährt und die außerirdischen Lichtwesen gegen die dunkle Seite der Macht antreten und uns von dem asthmatischen Darth Vader, dem Deep State (Schattenregierungen) und den Pädophilen und Psychopathen dieser Welt befreien. Einem Harald Thiers zuzuhören ist wirklich super spannend; spannender als jeder Science-Fiction-Roman, den man ja auch in der Krise lesen könnte. Ausnahmsweise – und das fällt mir wirklich schwer – halte ich es da mal mit dem Medienstar und Experten für Welterklärung, Harald Lesch, und fordere Beweise ein. Die NASA-Bilder von riesigen Objekten vor und um die Sonne herum reichen mir da noch nicht, auch wenn sie durchaus beeindrucken und zu denken geben (siehe Blog-Bild).

Ein bisschen Unterhaltung in der Krise gefällig? Wenn wir schon bei Science-Fiction sind hier ein paar nette Geschichten, die Sie amüsieren werden. Hm, oder vielleicht doch nachdenklich machen? – Entscheiden Sie selbst.


„Also, was tun wir jetzt?“ – „Nichts, es wird schon alles gut werden.“ – „Wie das?“ – „Ich weiß es nicht… es ist ein Wunder…“

Filmzitat aus Shakespeare in Love


Folgende Worte fielen am 28. Juni 2016 in einer Rede des damaligen EU-Kommissionspräsidenten bei seiner Brexit-Rede vor dem Europäischen Parlament.

“Das britische Votum hat einige unserer zahlreichen Flügel abgeschnitten, aber wir fliegen weiter. Wir werden unseren Flug Richtung Zukunft nicht abbrechen. Der Horizont erwartet uns und wir fliegen Richtung der Horizont und diese Horizonte sind die von Europa und des ganzen Planeten. Sie müssen wissen, dass jene, die uns von weitem beobachten, beunruhigt sind. Ich habe gesehen und gehört, dass Führer anderer Planeten beunruhigt sind, weil sie sich dafür interessieren, welchen Weg die Europäische Union künftig einschlagen wird. Und deshalb sollten wir die Europäer und jene, die uns von außen beobachten, beruhigen.”

Dieser Redner ist Ihnen allen vertraut unter dem Namen Jean Claude Juncker. Spannend oder, dass hier jemand mit den Vertretern anderer Planeten spricht, oder hat er einfach mal wieder einen über den Durst getrunken, wofür er ja auch bekannt ist?

Tja, vielleicht kommt ja doch die Hilfe von Außerirdischen. Lassen Sie mal die nachstehende Schilderung auf sich wirken und dann raten Sie mal, wer dies zu Papier gebracht hat? Ich verspreche Ihnen eine kleine Überraschung.

“Wir waren zur Allerheiligen-Pforte hinausgefahren und hatten bald Hanau hinter uns, da ich denn zu Gegenden gelangte, die durch ihre Neuheit meine Aufmerksamkeit erregten, wenn sie auch in der jetzigen Jahreszeit wenig Erfreuliches darboten. Ein anhaltender Regen hatte die Wege äußerst verdorben, welche überhaupt noch nicht in den guten Stand gesetzt waren, in welchem wir sie nachmals finden; und unsere Reise war daher weder angenehm noch glücklich.

Doch verdankte ich dieser feuchten Witterung den Anblick eines Naturphänomens, das wohl höchst selten sein mag; denn ich habe nichts Ähnliches jemals wieder gesehen, noch auch von Anderen, dass sie es gewahrt hätten, vernommen. Wir fuhren nämlich zwischen Hanau und Gellenhausen bei Nachtzeit eine Anhöhe hinauf, und wollten, ob es gleich finster war, doch lieber zu Fuße gehen, als uns der Gefahr und Beschwerlichkeit dieser Wegstrecke aussetzen.

Auf einmal sah ich an der rechten Seite des Wegs, in einer Tiefe eine Art von wundersam erleuchtetes Amphitheater. Es blinkten nämlich in einem trichterförmigen Raume unzählige Lichtchen stufenweise über einander, und leuchteten so lebhaft, dass das Auge davon geblendet wurde. Was aber den Blick noch mehr verwirrte, war, dass sie nicht etwa still saßen, sondern hin und wieder hüpften, sowohl von oben nach unten, als umgekehrt und nach allen Seiten. Die meisten jedoch blieben ruhig und flimmerten fort. Nur höchst ungern ließ ich mich von diesem Schauspiel abrufen, das ich genauer zu beobachten gewünscht hätte.

Auf Befragen wollte der Postillon zwar von einer solchen Erscheinung nichts wissen, sagte aber, dass in der Nähe sich ein alter Steinbruch befinde, dessen mittlere Vertiefung mit Wasser angefüllt sei. Ob dieses nun ein Pandämonium von Irrlichtern oder eine Gesellschaft von leuchtenden Geschöpfen gewesen, will ich nicht entscheiden.”

Diese Schilderung eines Erlebnisses stammt aus der Feder von keinem geringeren als dem dt. Dichterfürsten, Johann Wolfgang von Goethe, und findet sich in seinem Alterswerk „Aus Dichtung und Wahrheit“. Das Ereignis will er so im Herbst 1765 auf einer Postkutschenreise von Frankfurt am Main nach Leipzig erlebt haben. Das war jene Zeit, wo man von elektrischem Licht noch nicht mal geträumt hat.

O.k., wir brauchen Lösungen haben wir gesagt; dann lasst uns mal weiter sehen zu einer weiteren Variante.

Variante III: Die Lösung durch Eigeninitiative, Solidarität und Gesundheit

Was war nochmals der Leitspruch der Aufklärung, also jener Zeit als eine Vielzahl der größten deutschen Denker auf Erden weilten? – Sapere aude, also benutze Deinen Verstand. Selberdenken ist angesagt. Schafe mögen einen Hirten benötigen, aber doch nicht Menschen mit Verstand und einem freien Willen. Wer in Angst und Sorge lebt, ist nicht frei. Ja, es gibt genug Probleme auf der Welt und jeder hat seinen eigenen Rucksack auf mit mannigfaltigen Problemen. Es geht nicht darum die Probleme zu negieren; gewiss nicht. Aber auf andere zu warten, dass uns da jemand aus der Krise hilft, ist irgendwie irreal. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Und in Abwandlung dieses Sprichwortes findet sich bei Friedrich von Schiller in seinem Freiheitsepos Wilhelm Tell: „Dem Mutigen hilft Gott.“

Was bringt uns nach vorne? (tun und lassen)

  1. Wenn Ihnen finanzielle Hilfe in Aussicht gestellt wird, dann nehmen sie diese an. Man wird davon ausgehen dürfen, dass die Politiker irgendwann schnallen, dass um Aufruhr (vgl. die Androhungen wie in Süditalien) zu verhindern, nur nach Gießkannenprinzip verteiltes Helikoptergeld (kurzfristig) hilft. Um Gelbwesten in Deutschland zu vermeiden, werden die Politiker alles tun, dass irgendwie Geld auf Ihrem Konto landet.
  2. Der Zusammenhalt in der Familie zählt sicherlich zu den Schönsten Erlebnissen, die man insbesondere in einer Krise sich vorstellen kann. Ich wünsche Ihnen eine Familie, wo jeder für den anderen eintritt. Das muss man den Südländern lassen, im Zusammenhalt haben sie uns einiges voraus.
  3. Verbündete suchen, im Netz oder sonst wo. Wer Freunde hat ist klar im Vorteil.(Vernetzungsangebote finden Sie z.B. auch über Kraftwerk Freiheit von Axel Burkhart und Atlasinitiative von Markus Krall)
  4. Werden Sie aktiv, natürlich ohne sich strafrechtlich schuldig zu machen und ohne die Freiheit, die Rechte und die körperliche Unversehrtheit anderer zu verletzen.

Sie können z.B. an Ihren Abgeordneten schreiben, und warum nicht gleich noch an die GEZ; helfen Sie Ihren Nachbarn; organisieren Sie sich lokal (Demokratie gab es im alten Griechenland immer (!) nur lokal; informieren Sie sich in diesem Kontext auch über das Subsidiaritätsprinzip), fordern Sie z.B. die direkte Demokratie ein, die Ihnen laut unserem Grundgesetz zusteht (GG, Art. 20: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.). Lassen Sie sich nicht einreden, dass Sie klein und unmündig seien und doch nichts erreichen können. Und, wenn wir schon bei Änderungen sind, die es einzufordern gilt: das heutige, über Kultusministerien gesteuerte Bildungssystem hat ausgedient. Lassen Sie uns das komplett neu organisieren. Kinder müssen individuell und nach ihren Talenten gefördert und nicht in das alle gleichmachende Prokrustesbett einer Behörde gespannt werden.

  1. Zappen Sie weiter, wenn zur besten Sendezeit im Fernsehen das Volksverdummungsfernsehen einsetzt. Der Blick in die Abgründe der menschlichen Psyche, mag bisweilen eine gewisse voyeuristische Neigung befriedigen, ansonsten ist die Aussendung solcher Beiträge Diebstahl an der Lebenszeit der Menschen. Ihre Zeit ist besser genutzt, wenn Sie z.B. Tagebuch schreiben. Schreiben ist ein wunderbarer geistiger Hygienefaktor und trägt zu Ihrer psychischen Gesundheit bei.
  2. Ziehen Sie verschieden Quellen zu Gunsten eines Informationspluralismus dem Glauben an eine Mainstreamquelle vor. Überprüfen Sie alles und verweigern Sie sich der Leichtgläubigkeit. Wenn Sie auf das Wahre, Gute und Schöne (Platon) treffen, wird Ihr Bauchgefühl damit in Resonanz gehen. Die eleganten Dinge sind oft sehr einfach und von innerer Überzeugungskraft; Komplexität liefert den Beweis für’s Gegenteil.
  3. Vergessen Sie sich nicht und tun Sie sich immer wieder etwas Gutes. Was bereitet Ihnen so richtig Freude und schadet keinem anderen? Bedenken Sie stets, in einer Studie, in der Sterbende gefragt wurden, was Sie bedauern, kam häufig zur Antwort, all die Dinge, die man gerne gemacht, aber unterlassen hat.

Wichtig ist: zeigen Sie jetzt Flagge und denken Sie dabei immer an Dante Alighieri: Die dunkelsten Orte der Hölle sind für diejenigen reserviert, die in Zeiten moralischer Krisen neutral bleiben. Und denkt mir auch an den wortgewaltigen Deutschen aus der Renaissance, der vor die Macht zitiert – seinen Namen möchte ich hier weglassen, zumal ich diesen immer mit dem schändlichen Verrat an den Bauern im Bauernkrieg verbinde – den berühmten Satz sprach: „Hier stehe ich; ich kann nicht anders.“

Gesundheit ist die Grundlage von allem

Um die Gesundheit muss sich jeder selbst kümmern und es gibt viel Hilfe dazu im Netz. Wenn wir über Gesundheit reden, müssen wir die Pathogenese von der Salutogenese abgrenzen. Bei der Pathogenese steht die Entstehung der Krankheit im Fokus. Die Salutogenese hingegen beschäftigt sich mit den Faktoren, wie wir gesund bleiben und erst gar nicht krank werden. Bei der Pathogenese begeben wir uns in die Hände guter Ärzte und bei der Salutogenese können wir selbst aktiv werden. Lassen Sie uns nachstehend sehen, wo wir selbst aktiv werden können, um gesund zu bleiben.

Kaltes Wasser zur Verbesserung des Immunsystems

Mein Lieblingsbeispiel für den Immunschutz ist die Kaltwasserdusche fürs Gesicht bzw. auf die Nase. Dazu verweise ich auf den Bericht des Norddeutsche Rundfunks (NDR) in Verbindung mit dem nachstehenden Link: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Kneipp-Mit-kalten-Guessen-fit-gegen-Infekte,kneippscheguesse100.html

Die Kneipp’schen Gesichtsgüsse mit richtig kaltem Wasser haben eine durchblutungssteigernde Wirkung und unterstützen die Abwehrkörper Immunglobulin vom Typ A (IgA-Status) bei ihrer Arbeit, nämlich Viren abzuhalten sich auf unseren Schleimhäuten einzunisten.

Man muss sich anfänglich daran gewöhnen; dann ist es aber eine großartige Sache.

Natürlich spielt die Ernährung eine große Rolle.

Und auch da ein Beispiel allerdings ein Negatives aus der wöchentlichen Beobachtung beim Lebensmitteleinkauf. Es bleibt ja nicht aus, dass man vor einer Kasse wartend, seine Käufe nochmals überblickt und vielleicht das eine oder andere Mal sieht, was andere davor oder dahinter in der Schlange so kaufen.

Und das ist – ich kann es nicht anders sagen – bisweilen echt krass. In manchem Einkaufswagen liegt nichts Gesundes. Süße Limonaden, hochprozentiger Alkohol und Fertigsachen, die alle gezuckert sind. Respekt, wer bei solchen Füllstoffen – ich weigere mich hier von Lebensmitteln zu sprechen – noch gesund bleibt. Da ich kein Ernährungsspezialist bin und auch kein Vorbild, zumal ich mir das Glas Rotwein am Abend oder hin und wieder ein Bier nicht ausreden lasse, verweise ich auf ein paar Ärzte, die kluge Gedanken äußern im Netz. Schauen Sie sich diese an. Und natürlich – das sei hier ausdrücklich gesagt – gibt es darüber hinaus hunderte von weiteren super Ärzten, die ebenfalls etwas zu sagen haben, was der Gesundheit nützt. Man stößt auf diese fast automatisch, wenn man einfach mal das Lesen/Studieren anfängt.

Dr. Andreas Noack

Dr. Ingfried Hobert

Dr. Karl Probst

Prof. Dr. Jörg Spitz

Dr. Michael Zellner

Dr. Ruediger Dahlke

Und – wie gesagt – viele, viele andere wunderbare Menschen, wovon jeder ein echter Held ist; ganz ehrlich.

Aussicht und Perspektiven:

Krisen sind Zeiten der Katharsis, der Läuterung, des Umbruchs und der Chance zu einer Neuausrichtung.

Lassen Sie sich nicht einreden, die Corona-Krise sei die Ursache allen Schlamassels. Die Corona-Krise ist der Auslöser, aber nicht die Ursache. Wir haben seit Jahren zugesehen, wie die EZB unter Draghi einen Tanz auf dem Vulkan vollführte und Dinge realisierte, wo es jedem vor dem Jahr 2000 ausgebildeten Bänker die Haare zu Berg stehen lässt. BWL- und VWL-Professoren haben tatenlos dabei zugesehen. Von ihnen geht für unsere Zukunft keine Hilfe aus. Wenn die Italiener mit ihrer Drohung, die vom Süden des Landes ausgeht, wahr machen und zur Revolution aufbrechen (Stichwort: „Sturm auf die Paläste“), dann ist der Euro endgültig verloren und auch unsere TARGET 2-Fordernungen. Noch nie was davon gehört? Na, dann machen Sie sich mal mit dem Gedanken vertraut, dass Deutschland mit den TARGET 2-Forderungen, was so etwas ist wie ein Kontokorrentkredit zwischen den EU-Ländern, einen Forderungsausfall von bis zu 1 Billion Euro hinnehmen muss. Diese Verrechnungsgröße zwischen den Ländern ist nicht besicherbar, kann nicht fällig gestellt werden und ist nicht verzinslich. Wer hat so einen Bullshit mal erfunden? Das Problem wird am Steuerzahler hängenbleiben; für was hat man denn bürgende Bürger?!

Es gibt helle Köpfe in diesem Land, die über die letzten Jahre hinweg geniale Lösungen für unser Land ausgearbeitet haben. Diese Lösungen orientieren sich an der Freiheit des Menschen und dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und umspannen Antworten zur künftigen Medienpolitik, zur Justizpolitik (apropos, am 11.07.2013 hat Papst Franciscus mit seinem apostolischen Schreiben in Form eines „MOTU PROPRIO“ [lat. für: aus eigenem Beweggrund oder Antrieb; selbst veranlasst] die Immunität aller Richter und Staatsanwälte aufgehoben), zur Finanz- und Währungspolitik, usw.

Ein paar wenige Namen seien hier kurz genannt (die Reihenfolge der Aufzählung ist beliebig):

Karl Albrecht Schachtschneider, Markus Krall, Rico Albrecht und Andreas Popp, Franz Hörmann, Wolfgang Berger, Bernd Senf, Rainer Mausfeld, Erwin Thoma, Ernst Wolff, und viele andere mehr. Alles Menschen mit geballtem Sachverstand und unendlich kompetenter als alle Merkel-Berater und Lobbyisten zusammengenommen.

Nutzen Sie die Zeit in häuslicher Quarantäne und sehen Sie sich die YouTube-Beiträge dieser Leute an und vieler anderer, die für die Freiheit einstehen und urteilen Sie selbst.

Wenn wir jetzt aufwachen, die Beine in die Hand nehmen, den Hintern hochbekommen, dann können wir nach der Krise unser Land neu für eine strahlend-helle Zukunft ausrichten. Aber wir dürfen nicht hoffen, dass die, die uns in die Krise geführt haben uns aus der Krise und in gesegnete Zeiten führen. Das ist vollkommen irreal.

Wer die Vergangenheit nicht kennt, versteht die Gegenwart nicht und kann die Zukunft nicht gestalten. Die Vergangenheit hat gezeigt, wenn Du mit Deinem Latein am Ende bist, nicht mehr weiterweißt, dann folge dem Geld. Dort wo das Geld ist, liegt die Macht.

(Ein kleines Beispiel gefällig, dass Sie gewiss nicht im Geschichtsunterricht gelernt haben? Im Bauernkrieg am Anfang des 16. Jahrhunderts ging es um die Lossagung von der Unterdrückung des Adels. Das Ziel war eine Freiheit zu erlangen, ähnlich wie dies in der Schweiz jener Zeit gelang. Siehe dazu die Memminger Zwölf Artikel. Die Entscheidung fiel früher als in den Geschichtsbüchern niedergeschrieben und direkt vor meiner Haustür im Schussental, wo der gefährlichste Mann jener Zeit, der berühmt berüchtigte und unglaublich grausame und verlogene Bauernjörg mit Namen Georg von Waldburg-Zeil [1488-1531] von einem großen Bauernheer umzingelt war. Rotzfrech drohte er den Bauern, schwor Eide, die er sofort wieder brach [die Mächtigen machen die Gesetze, sehen aber keine Veranlassung sich selbst daran zu halten] und ein paar zaudernde Verhandlungsführer ließen diesen Un-Menschen ziehen, worauf das grausame Spiel von bezahlten Söldnern in der Folgezeit beginnen konnte, das nebenbei bemerkt bis in meine kleine fränkische Heimatstadt hineinreichte. Wer die Macht über das Geld hat, kann sich die bezahlten Söldner leisten; so läuft nun mal das Spiel. Das war früher so und ist heute nicht anders. Wir schauen nur gerne Weg. Fazit daraus: im Zaudern und Zögern und im Glauben, dass andere ihr Wort halten, verlieren wir immer und immer wieder unsere Freiheit; das zieht sich durch die ganze Geschichte.)

Das Geldsystem ist das Scharnier, dass uns die Tür in die Zukunft öffnet. Das Geldsystem ist heute über das Schuldsystem in privater Hand. Ein Staat, der sich verschulden muss, also gegen Zins und Zinseszins bei seinen kapitalgebenden Gläubigern (Kapitalsammelstellen), ist nicht frei. Und nochmal, weil es einfach so wichtig ist, was wir brauchen ist Freiheit; Freiheit für jeden. Das gelingt nur mit einem neuen Geld- und Währungssystem. Wie sonst? Vom Menschen gemachte Gesetze sind per Definition nicht naturgesetzlich wie die Schwerkraft und können demnach jederzeit auch wieder verändert werden. Krisen wie die jetzige, die auf ökonomischer Ebene noch lange nicht zu Ende ist (die Wirtschaftskrise geht jetzt erst los), sind die ideale Chance, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren. Wann, wenn nicht jetzt. Mir ist völlig klar, dass es leicht ist im Nachhinein die Dinge zu beurteilen. Hingegen fällt es uns allen schwer, die Dinge im hier und jetzt im Kontext zu verstehen und die geeigneten Maßnahmen zu setzen. Doch wir sind an einem Punkt, wo wir alle mithelfen müssen, eine wünschenswerte Zukunft heraufzubeschwören, die ich allen – sogar den Politikern – von Herzen wünsche.


Wenn die Leute das gegenwärtige Bank- und Geldsystem verstünden, würde es vermutlich eine Revolution noch vor morgen früh geben.

Henry Ford (Gründer der Ford-Automobilwerke, 1863-1947)


Am Ende des Tages, nämlich dann, wenn der Virus passé ist, müssen wir uns entscheiden, wo wir hinwollen. Wählen wir die Freiheit oder lassen wir uns einseifen von den irrealen und stets utopischen Versprechungen des Sozialismus, der uns die Verantwortung abzunehmen sucht, und glaubt zu wissen, was wir benötigen und was gut und richtig für uns ist. Dabei dienen natürlich alle Methoden der orwellschen Überwachung nur unserem Besten, oder? Das einzige, was wir benötigen ist der gesunde Menschenverstand. Die Freiheit steht in der Verantwortung nicht zu jammern, sondern eigeninitiativ zu handeln. Mut statt lethargischer Passivität ist die Losung, die uns in eine bessere Zukunft katapultieren wird. Wussten Sie, dass es schon vor 700 Jahren, also im Hochmittelalter, die Viertage-Woche gab? – Kein Witz! Und heute, bei all den Möglichkeiten der Technik rennen wir im Hamsterrad mit der Perspektive auf Altersarmut. – Das kann doch wohl nicht wahr sein. – Die Dreitagewoche ist jederzeit möglich, wenn wir bereit sind die Krise zur Umgestaltung zu nutzen. Dazu müssen wir alles, und wenn ich sage alles, dann meine ich aus alles, infrage stellen, was uns daran hindert frei und menschengerecht zu leben.


„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter.“

Jean-Claude Juncker


Hand hoch wer Bürokratie benötigt? – Gut, wenn wir darauf verzichten wollen, dann werden wir die Halbierung der Bürokratie binnen Jahresfrist einfordern. Da Merkel meint, dass jeder einen Beitrag leisten muss, wird dies der Beitrag der Bürokraten sein. Und danach werden wir eine weitere Halbierung der Bürokratie einfordern. Und was wird dann passieren? Der Fachkräftemangel ist erledigt. Die Bürokraten können dann endlich einen Job wählen, in dem sie produktiv arbeiten können. Das ist auch eine Befreiung dieser unglücklichen Seelen aus der Tristesse ihrer bisherigen Arbeitswelt, in der sie bislang nur Papier verschmutzten, von A nach B schoben und Menschen drangsalierten.

Hand hoch wer Globalisierung benötigt? – Hat uns die Corona-Krise nicht eindrücklich gezeigt, wie schnell unsere Lieferketten zusammenbrechen, wenn wir abhängig sind von Ländern, auf die wir keinerlei Einfluss haben. Müssen wir tatsächlich Schutzmasken aus dem Ausland beziehen? – Leute geht’s noch? – Einen Fehler zu machen ist o.k. Das können wir unter Fehlertoleranz abbuchen. Einen Fehler aber immer wieder machen ist Dummheit und Borniertheit. Die Globalisierung ist gescheitert. Gut, sie lässt sich nicht gänzlich zurückdrehen, aber sich komplett abhängig zu machen von anderen Ländern und Kontinenten ist grob fahrlässig. Wer glaubt nach der Krise so weiter machen zu können, wie vor der Krise ist – und da beißt die Maus keinen Faden ab – uneinsichtig dumm. Dummheit hier verstanden in der Definition von schadet sich und anderen. Und, vergessen wir nicht, lokal bzw. regional (incl. Anrainerstaaten) ist immer auch ein Beitrag zum Umweltschutz.

Also, nicht verzweifeln und gehen Sie raus aus der Angst. Leben Sie gesund und leisten Sie Ihren aktiven Beitrag für eine Welt, in der Sie und ich gerne leben möchten. Und natürlich – das dürfen wir nie vergessen – vielen herzlichen Dank an all jene, die in diesen Zeiten dafür sorgen, dass die Versorgung in den verschiedensten Bereichen aufrecht erhalten bleibt. Ihr seid alle echte Helden.

Ein paar Zitate der Orientierung zum Schluss aus berufenem Munde.

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Bertolt Brecht

Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln. Dalai Lama

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. Johann Wolfgang von Goethe

 Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende. Demokrit

– Ende – und der Anfang von mehr Selbstbestimmung –

Autor: Norbert W. Schätzlein, 31.03.2020

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