… es muss erst noch viel schlimmer kommen, bis es besser wird.

Die Freimaurer wissen es, die Eliten wissen es und die Historiker und Anthropologen schreiben es: Ordnung kommt aus dem Chaos.

Kürzlich habe ich ein Buch gelesen, das schon seit meiner Abi-Zeit ungelesen in meinem Bücherregal stand: Von drei Millionen drei.

Der Autor, Leonhard Frank, kommt aus meinem Geburtsort und hat dieses Buch in den 30-iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geschrieben, vor dem Hintergrund der Massenarbeitslosigkeit jener Jahre. Thematisiert wird hier in Roman-Form die Tristesse dreier arbeitsloser Handwerker in den Zeiten der Weltwirtschaftskrise. Sie unternehmen alles, was in ihrer Macht steht und müssen dennoch scheitern.

Für ein bisschen mehr Ordnung und Lebensqualität hätten diese Menschen wohl alles riskiert. Die Ordnung aus dem Chaos kam ja dann auch Jahre später, wenn auch nicht in der Form, wie sich das ein freiheitsliebender, integrer Mensch gewünscht hätte und endete in einer kataklystischen, braunen Elitendämmerung.

Und heute?

Der Zyklus unserer Kultur hängt vom Kommen und Gehen der Geldsysteme ab. Alle circa 70 Jahre muss nach mathematischer Präzision das zinseszinsbasierte Papiergeld-Schuldgeldsystem „renoviert“ werden. Das ist ein bisschen unschön für die selbsternannten Eliten, zumal man ja nicht in die Schlagzeilen gerade möchte als Spielverderber und idealerweise nachher als Gewinner aus dem Schlammassel einer Währungsreform hervorgehen will. Man hat gelernt aus der Vergangenheit und möchte diesen Exit aus dem alten System nicht mehr mit einem Weltkrieg einleiten. Die Zerstörung in den Kernlanden wäre dann doch den Single Malt Scotch Whisky-schlürfenden Eliten etwas zu viel des Guten (kaum auszudenken, wenn einer der Oldtimer durch eine verirrte Bombe zu schaden käme) und die verstümmelten Veteranen im Straßenbild schlagen auf’s Gemüt; schließlich haben wir ja auch dafür unsere Stellvertreterkriege in den Mittelmeeranrainerstaaten. Da wird dann genug Angst erzeugt; George Orwell (1984) lässt grüßen.

Angst ist das Stichwort

Davon kann man in dystopischen Zeiten gar nicht genug bekommen: Angst. Wie die süchtigen Junkies sitzt ein konditioniertes Volk vor den Fernsehaltaren und zieht sich die zwangsgebührenfinanzierte Statistikwillkür der Pandemieprediger hinein. „Oh mein Gott“, hört man sie sagen, „es kommt immer näher und näher“ das unsichtbare Verderben. „Was kann ich tun, wo finde ich Orientierung?“ Doch gemach, gemach. Die Eliten haben den passenden Rat: „Halten Sie Ihr Maul!“, das gelingt umso besser mit einem Maulkorb. „Bleiben Sie zuhause!“, das vermeidet die Kommunikation in Sozialkontakten und isoliert Sie soweit, dass der Fernseher Ihr bester Freund wird. „Und bleiben Sie in der Angst!“, das schwächt Ihr Immunsystem und birgt die Chance, dass auch Sie morgen sagen können: „Mich hat’s jetzt auch erwischt!“ Die Statistiken brauchen ihre willigen Impfopfer.

Thomas Jefferson (1743-1826): „Wenn das Volk die Regierung fürchtet, herrscht Tyrannei. – Wenn die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit.“

Aber wenn es gar nicht um meine Gesundheit geht, um was geht es dann?

Das nächste World Economic Forum in Davos Anfang kommenden Jahres trägt – welch ein Zufall – den passenden Namen, der „Great Reset“. Ei der Daus!, wäre hätte das gedacht. Da kann man mal wieder sehen, wie vorausschauend die Eliten denken. Daran sehen Sie wieder mal, es braucht keine Verschwörung. Man stelle die Dinge in alle Öffentlichkeit, die Mainstream-verseuchten Gehirne sehen und verstehen ja die Dinge doch nicht. (Bei Bertolt Brecht: „Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er nur genügend große Ausmaße annimmt.“)

By the way, sind das die gleichen Eliten, die sich von der Politik vorschreiben lassen, was sie in planwirtschaftlicher Manier morgen zu produzieren haben. Sind da auch diejenigen mit dabei die im Biologieunterricht nicht aufgepasst haben, als es um das lebensnotwendige Spurengas CO2 ging. Also um die Kohlenstoff-Sauerstoff-Verbindung, das sie gerne wählen, wenn der Kellner im Livree fragt: „Mit oder ohne Gas?“ Dass die kleine Schwedin das nicht weiß, weil sie Freitags nicht in die Schule geht, ist klar. Aber warum bekommen Manager ohne „Skin in the game“ (Nassim Taleb) nicht mal auf die Idee batteriebetriebene Elektroauto für das zu nehmen was es ist, nämlich bestenfalls (!) eine Brückentechnologie zum zukunftsweisenden Treibstoff Wasserstoff. Im Übrigen, wer sich lange genug mit Innovationen, Märkten und Marketing beschäftigt hat, weiß ganz genau, viele Technologien werden nicht gänzlich ersetzt, sondern treten in eine Koexistenz ein.

Die künftigen von drei Millionen drei

Jetzt zerstören wir erst mal die deutsche Automobilindustrie, der aktuelle Stellenabbau von Conti bis Daimler, Mahle bis ZF, spricht doch wohl eine ein-eindeutige Sprache. In dieser Zeit halten wir die Leute in der Permanentangst bis sie gefügig gemacht die Eliten anflehen ihnen eine Hoffnung und etwas Trost (nicht Drosten; sorry, kleines Wortspiel) zu schenken. In der Folge frisst das Volk aus der Hand und nimmt jedes Krümel ebenso gerne an, wie jede Form eines neuen Geldsystems. Problem nur: wer braucht schon im neuen Zeitalter der Automation und Digitalisierung so viele Esser auf diesem Planeten? Ein paar weniger, sagen wir mal verbleibende 500 Millionen würden doch auch reichen, oder? (Sie wissen hoffentlich worauf ich hier anspiele … – wie gesagt, es braucht keine Verschwörungen, die nebenbei bemerkt das tägliche Brot der Eliten (off the record) sind in ihrer angemaßten Machtvollkommenheit. Die Wahrheit steht bisweilen in aller Öffentlichkeit und steht in Stein gemeißelt vor uns. Das wäre dann die Version: freie Fahrt zum Bodensee, Genfersee, etc. eben …)

„Erst kommt das Fressen und dann die Moral“, hat Berthold Brecht schon richtig formuliert. Wer braucht in diesen Zeiten dann noch Freiheit und Demokratie, wenn der Sozialismus die viel besseren Versprechungen macht? … wenngleich auch nie einhält, das muss dann doch noch hinzugefügt werden, und am Ende immer seine Kinder „auffrisst“ (vgl. Schafarewitsch: Der Todestrieb in der Geschichte). Der von seinen Bürgern alles wissen wollende Sozialismus trägt die Mundwinkelzüge einer Fratze, die nach Orwell‘schem Neusprech Vorsorge und Wohlstand predigt und Armut und Dekadenz liefert.

Schöne neue Welt

Ach, wer wird denn so pessimistisch sein, fragt sich der ein oder andere in Staatsdiensten, wenn doch das Geld in schöner Regelmäßigkeit wie der kontinuierlich fließende Strom aus der Steckdose kommt? Sollen sich doch die anderen sorgen, mir geht’s gut. Deutschland geht’s doch gut, hört man sie aller Orten sagen. (…) Hm, stimmt (vielleicht) und auch nur auf dem ersten Blick! – Aber auch Euch sei gesagt, wie lange noch? Schon wird diskutiert, wie viele Lehrer eingespart werden können, wenn das Klassenzimmer digital wird und Online geht. Und dass es Deutschland gut geht, ist eine glatte und frech-zynische Ignoranz der Realität. – Vom gut gehen trennt uns das Millionenheer an armen Kindern und das Damoklesschwert der Target-2-Falle (vgl. Sinn: Die Target-Falle). Man muss kein Prophet sein, um dies in Kürze fallen zu hören/sehen.

Ayn Rand: „Wenn Sie, um etwas zu produzieren, die Erlaubnis von Leuten brauchen, die in ihrem Leben noch nie etwas produziert haben, dann wissen Sie, (…) dass Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.“

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=CfNXs2fQP7c; Markus Krall: Bürgerliche Revolution: Gelddrucken ist nicht die Lösung, sondern unser Problem!

Davos wird kommen und die Hoffnung stirbt zuletzt

Wissen Sie noch, was zuletzt aus der Büchse der Pandora herauskam? Richtig! Die Hoffnung! Ja, sie stirbt zuletzt, aber scheinbar ist sie dann ja doch nicht unsterblich. Die Eliten werden’s schon richten, das ist doch klar für all jene, die nicht selbstständig denken können. Was verbindet mich mit dem Initiator von Davos, Klaus Schwab? Nun, er ist dort geboren, wo ich heute lebe. Und, wenn ich ihn persönlich kennen würde, riefe ich ihm zu, dass es auch noch ganz andere Eliten gäbe, die in Davos vertreten sein sollten. Eliten des Geistes und der Humanität nämlich, von denen mir ad hoc 30 Namen einfallen würden, incl. gebührender Frauenquote. Aber, so ist das halt im Leben Herr Schwab, wir sind uns nie begegnet. – Schade eigentlich! Und vielleicht brauchen wir ja ganz, ganz dringend ein Alternatives Davos, ein alternatives Weltwirtschaftsforum und alternative Köpfe von genialem Format, die uns in die Zukunft direkter Demokratie, Freiheit für Jedermann, Bildung nach Talenten und ein Wirtschafts- und Währungssystem ohne permanente Existenzangst bringen können und würden. Viele der Namen würden Sie kennen und schätzen, wenn Sie kein schlafendes Schaf sind.

Ihr zeitfenster.com-Autor: Norbert W. Schätzlein, ohne Ironie und satirischen Humor kann man das alles nicht mehr ertragen

PS: Der Autor hat mehrere Jahre lang beruflich in der CO2-Anwendungs-technik für verschiedene Branchen gearbeitet und weiß von daher von was er spricht.

Bildnachweis: Charles Edward Perugini, 1839-1918, Büchse der Pandora, ergänzt um Schrift und Denkwolke  

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pandora%27s_box_(artist_unknown).jpg

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