In Zeiten von Corona ist es offensichtlich geworden: wir haben neben der C-Krise auch eine P-, wie Politiker-Krise.

Ein Blick über die Grenze nach Österreich und in den YouTube-Kanal zeigt die Alternativen zur alternativlosen Politik unserer Gefilde. Wer einen Politiker mit Durch-, Ein- und Weitblick sucht, der noch dazu verschiedene Meinungen und Erkenntnisse voneinander abzuwägen imstande ist, wird am ehesten bei Herbert Kickl fündig. Welcher Partei er angehört, ist in Zeiten wie diesen, Nebensache. (Wie schon Kaiser Wilhelm II in Krisenzeiten einst sagte: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche“.) In der Krise zählen nur die Häupter, die nicht kopflos sind. Gibt’s zu dieser Person auch ein deutsches Pendant?

Von dem, was man so aus den Mainstream-Medien hört, scheint keiner mit solchem Format und Kaliber darunter zu sein. Das mag aber vielleicht auch nur daran liegen, dass die Qualitätsmedien sich beim Verteilen ihrer Gunst, also der Sendezeit, fokussiert haben.

Von dem, was man so aus den Mainstream-Medien hört, scheint keiner mit solchem Format und Kaliber darunter zu sein. Das mag aber vielleicht auch nur daran liegen, dass die Qualitätsmedien sich beim Verteilen ihrer Gunst, also der Sendezeit, fokussiert haben.

In der Krise zeigt sich auf jeden Fall, wer den Überblick behält und Fortune und Standing besitzt.

Aktueller Anlass zu diesem Blog war die Rede von Herbert Kickl zum 1. Mai; nachzuhören unter: https://www.youtube.com/watch?v=l0Y97hyJCt0

Diese Rede endet damit, dass er die Zukunft nicht irgendwelchen Impfstoffkonzernen überlassen will, sondern in unsere – in dem Fall den österreichischen – Händen belassen will.

Während den einen der Kittel brennt, bleiben andere souverän wie Kickl. So ist das eben mit einem kleinen, wenn auch feinen Unterschied.

Fällt mir nur noch dazu ein: „Mehr Demokratie wagen.“ (Willy Brandt) und das GG ließe das ja auch zu.

Für Politiker und Beamte und so machen Manager hat sich die C-Krise nicht negativ ausgewirkt. Die Bezüge/Diäten kamen unverändert und pünktlich weiter zur Auszahlung und Solidarität wurde von diesem Kreis nicht eingefordert. Vielleicht hat der eine oder andere in seinem Home-Office ein bisschen weniger „Stress“ gehabt.

Unter uns, kommen Sie mal ein bisschen näher heran, – noch näher, – ganz im Vertrauen und im Flüsterton. Für diese Gruppe an Personen ist doch die C-Krise ein abwechslungsreicher Spaziergang, wo man sich in seiner neuen Machtfülle gefallen kann, oder? – Egal, was passiert, die Kasse stimmt immer. Wo ist das Problem? – Mer passt sich halt a bisserl an, hält Abstand und so und ansonsten schaut man entspannt zu, wie andere hysterisch werden oder vor Verzweiflung um ihre kollabierende Existenz bangen und die psychisch kaum auszuhaltende Eskalationstreppe hinunterfallen. – Autsch. – Oh, das tut mir aber leid für Sie. Zum Mitleid reicht’s dann halt aber noch. – Kostet ja auch nichts.

Wir brauchen dringend (!) wissenschaftlich fundierte Studien zum Entscheidungsverhalten unter der Restriktion von Versorgungssicherheit auf der einen Seite und Unsicherheit und Risiko bei den Bezügen auf der anderen Seite. Und, wetten, dass die Ergebnisse von Entscheidungen unter diesen Parametern differieren.

Unser – Gott hab ihn selig -, längst verblicherner Kaiser Franz Joseph (Gatte von Sissi) hat mal so schön g’sagt: „Meine Herren, es muss etwas g’schehn, aber es darf nichts passieren.“

Das muss man heute anders sagen, nicht nur aus Gender-Gründen: Meine Damen und Herren, es muss etwas g’schehn und es darf auch was passieren; alles darf infrage gestellt werden, solange das GG gewahrt bleibt.

Autor: Norbert W. Schätzlein, 03.05.2020, bleibt’s g‘sund Leut

PS: ebenfalls hörens- und sehenswert: Herbert Kickl zu COVID-19 unter https://www.youtube.com/watch?v=jo5P8J5PlQI

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