Wissen ist Macht – mehr zu Wissen macht (den entscheidenden) Unterschied

(in Zeiten wie den unsrigen 2020/2021, kaum zu überschätzen)

Er war meine wichtigste Begegnung (als Buchautor) in 2020:

Prof. Dr. Franz Ruppert

Ein enormer Erkenntnisgewinn:

Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft? Wie Täter-Opfer-Dynamiken unser Leben bestimmen und wie wir uns daraus befreien. (Buchtitel)

Der Missing-Link im Verständnis unserer Zeit:

Die menschliche Psyche, traumatische Lebenserfahrungen und deren Aufarbeitung.

Die klare Erkenntnis:

In der Nachkriegsgeneration (Baby-Boomer) leben die psychischen Verletzungen und die Traumabewältigungsstrategien der Eltern weiter. Täter-Opfer-Beziehungen und deren Umkehr sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel. – Was, wenn dies auch für unsere Politiker gilt? (die Frage ist rein rhetorisch gemeint)

Das größte soziologische Experiment aller Zeiten … läuft jetzt.

Wer nichts weiß, muss alles glauben.

Wer glaubt, trifft auf eine große Gemeinschaft der Gläubigen im Besitz der Deutungshoheit.

Wer hingegen Fragen stellt, ist ein Abtrünniger, ein Renegat; ihn gilt es zu bekämpfen, um jeden Preis und da sollte man auch nicht vor der Einweisung in die Psychiatrie zurückschrecken, wie einzelne Politiker längst vorschlagen. In Zeiten wie diesen kann man sich aber nicht sicher sein, ob nicht etwa doch die „Irren“ die eigentlich „Normalen“ sind.

Wer Antworten sucht, muss nur immer weiter recherchieren und wird fündig. Wer die Logik beherrscht und mit Kombinationsfähigkeit gesegnet ist, ist entweder ein „Verschwörungstheoritiker“ (Kampfbegriff der eigentlichen Widersacher der Wahrheit) oder ein eigenständig denkender Mensch vom Prädikat: wertvoll.

Selbständig denkende Menschen sind rar, aber auf sie gründet sich alle Hoffnung.

Franz Ruppert hat nicht erst seit seinem neuesten Buch „Der Corona-Wahn“ bewiesen, dass er eigenständig denken kann, er weiß auch Lösungen anzubieten. Und wie immer ist es so, wer genesen will, muss im Prozess der Gesundung aktiv mitarbeiten.

Wer verstehen will, muss sich dem – bisweilen anstrengenden – Denken unterziehen. Die Belohnung ist die Erkenntnis und ein tiefes, befriedigendes Verständnis des Zusammenwirkens von Ursache und Wirkung. Die Belohnung ist ein Beitrag zur eigenen Salutogenese. Wer die Dinge/Ereignisse/etc. um sich herum versteht (Verstehbarkeit), mit den Verhältnissen umzugehen weiß (Handhabbarkeit) und im besten Falle noch einen Sinn im Kontext des Zeitgeschehens abgewinnen kann (Sinnhaftigkeit), gewinnt an Qualität in der eigenen Lebensführung (Kohärenz). Schließlich sind wir derzeit alle auf uns selbst zurückgeworfen.

Ruppert spricht – wie immer in seinen Schriften auch – von seinen Erlebnissen und Erfahrungen in Zeiten von Corona, gibt Einblick in anonymisierte Korrespondenzen, arbeitet die Chronologie der Ereignisse auf und kommentiert aus der Brille eines brillanten Psychotraumatologen. Beim Lesen seiner aktuellen Schrift fühlt man sich etwas weniger allein, zumal der Diskurs nicht stattfindet und menschliche Begegnungen auf Abstand gehalten werden. Schon dafür gebührt im großer Dank und die volle Anerkennung.

Dass er seine jüngste, umfangreiche Schrift auf seiner Homepage für kleines Geld (Schutzgebühr von 10 Euro) zum Download zur Verfügung stellt, zeigt, dass er sich die enorme Arbeit nicht gemacht hat, um damit das große Geld zu verdienen.

Wie schon gesagt, Salutogenese gibt es nicht für umsonst. Man muss schon etwas dafür tun, um geistig gesund zu bleiben, nämlich lesen und versuchen zu verstehen. Sein Buch „Der Corona-Wahn“ ist ein guter Begleiter auf dem eigenen Erkenntnisweg.

Fundstück im Buch

Eine intensive Beschäftigung mit dem Hochmittelalter (die Epoche zwischen 1100 und 1348) lässt mich jedes Mal aufhorchen, wenn mir Quellen aus dieser Zeit begegnen. Ruppert zitiert aus jener Epoche einen gewissen Abū Abdallāh Muhammad Ibn Battūta (1304-1368) mit der folgenden, interessanten Anekdote gleich am Beginn seines Buches:

„Die Pest, auf dem Weg durch die Wüste, begegnet einer Karawane. Auf die Frage des Führers der Karawane, was sie in Damaskus wolle, antwortet die Pest: 1000 Leute. Wie es der Zufall will, begegnen sich nach ein paar Wochen die beiden wieder. Du hast gelogen, sagt der Karawanenführer zur Pest vorwurfsvoll und im Brustton größter Entrüstung. Es waren wirklich nur 1000. Den Rest hat die ANGST genommen.“

Und auch ein weiteres Zitat, hier von Mark Twain (1835-1910) war mir zur Einstimmung auf dieses Buch auf Seite 3 hilfreich:

Nicht das, was wir nicht wissen, bringt uns in Schwierigkeiten, sondern das, was wir fälschlicherweise zu wissen glauben.

Im englischen Original: „It is easier to fool people than to convince them that hey have been fooled.“

Ansonsten, einfach lesen; hier der Link zum Buch:

https://franz-ruppert.de/de/9-startseite/121-mein-erkenntnisprozess-zur-corona-pandemie-in-buchform

Und bitte nicht vergessen die Schutzgebühr zu entrichten. Danke!

Und statt mit der aktuell sehr beliebten und auch wohlmeinenden Floskel zu schließen „Bleiben Sie gesund!“, darf ich Ruppert zitieren mit der Empfehlung: „Bleib bei Dir, deinen Bedürfnissen, deinen Gefühlen und deinem Verstand.“

Autor: Norbert W. Schätzlein, 4.1.2021

Bildquelle: Franz Ruppert; Fotografin: Victoria Knobloch

PS: ergänzend, siehe auf YouTube: Paul Schreyer: Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neuen Ära? https://www.youtube.com/watch?v=SSnJhHOU_28 mit über 1 Mio. Aufrufen per 4.1.2021

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